Bei der Dunkelfeldmikroskopie können die Blutkörperchen (Leukozyten, Erythrozyten, Thrombozyten) in dreidimensionaler Sicht im nativen (unveränderten) Blut dargestellt werden. Es genügt ein einziger der Fingerkuppe entnommener Blutstropfen, um Hinweise auf Stoffwechselsituation des Patienten zu erhalten.
Bei Störungen des Blutbilds treten charakteristische Zeichen auf. So sind z.B. bei perniziöser Anämie die Erythrozythen groß und rund, während kleine Erythrozyten auf eine Eisenmangelanämie hinweisen.
Chronische Störungen lassen sich häufig durch Eiweißbruchstücke erkennen.
Stark aneinanderklebende Erythrozyten mit übermäßig viel Eiweiß im Serum sprechen für eine Azidose (Übersäuerung) und Verschlackung des Gewebes.
Auf bakterielle Belastungen gibt die Anzahl und Größe der Bakterienstäbchen Hinweise.