vergrößern
Home
Über uns
Vita Irene Moser
Praxisphilosophie
Leistungen
Ganzheitsmedizin
Naturheilverfahren
Bio-Krebsabwehr
Hildegard-Medizin
Allergietherapie
Kinderheilkunde
Schröpftherapie
Ernährungsberatung
Schüßlersalze
Revitalisierungskur
Gesundheitstests
Diagnoseverfahren
Aderlassdiagnose
DFM-Gerät
Labordiagnose
Irisdiagnose
Veranstaltungen
Honorar
Presse
Presseinterview
Veröffentlichungen
Pressespiegel
Kontakt
Impressum
 


BW AGRAR Nr. 1 / 2002
ERKÄLTUNG ADE

Starten Sie das Antischnupfen- und Antihustenprogramm

 

Von Irene Moser

 

Der Winter bringt uns wieder kalte Nächte, Nebel, Regen und Schnee.Da wird es höchste Zeit unsere Atemwege zu schützen und das Immunsystem zu stärken. Wie Sie Husten, Schnupfen und Heiserkeit vorbeugen oder mit der Naturheilkunde behandeln dazu gibt Heilpraktikerin Irene Moser Empfehlungen.

Nehmen Sie sich für eine Inhalation Zeit, denn die Dämpfe müssen bewusst und entspannt eingeatmet werden. Dazu muss ein Handtuch über ein Gefäß und den Kopf gebreitet werden. Das Wasser sollte nicht zu heiß sein, da es sonst zu einer Gehirnhautreizung kommen kann. Am besten ist es, wenn Sie die Flüssigkeit wallend kochen und dann das Gefäß vom Herd nehmen, drei Minuten warten und erst dann inhalieren.
 

G E S U N D H E I T S T I P P S

Die besten Kräuter für die Inhalation sind Heublumen, Salbei, Myrrhe und Zinnkraut. Für das Heublumendampfbad nimmt man eine Hand voll Heublumen (beim Apotheker lose erhältlich) für ca. 5 LiterWasser. Mit Rühren sollte die Dampfentstehung gefördert werden, um einen optimalen Effekt zu erzielen. Nach einer Inhalation sollten Sie zwei bis drei Stunden nicht ins Freie gehen, denn sonst würden Sie sich erkälten. Am idealsten ist eine Inhalation vor dem Zubettgehen. Die nachfolgende Bettwärme tut den Bronchien sehr gut.

Meerrettich wirkt keimtötend

 

Zur Aktivierung der Abwehrzellen gegen Erkältungen empfiehlt sich ein Vital-Trunk. Zwei Teelöffel Mineralstoffe (lose in der Apotheke oder Reformhaus erhältlich), eine frisch gepresste Zitrone und ein Teelöffel Imker-Tannenhonig machen Sie fit für den Tag. Zitronen-Extrakt sollte nicht verwendet werden.

Zur Schnupfen- und Bronchitis-Vorbeugung hat sich die frisch geriebene Meerrettichwurzel sehr bewährt. Meerrettich ist keimtötend und desinfizierend und daher gerade bei Erkältungskrankheiten als pflanzliches Antibiotikum ohne Nebenwirkungen sehr wirksam.

Bei den ersten Anzeichen von Kopfdruck, Müdigkeit und Halsschmerzen sollten Sie ein Fußbad nehmen. Stellen Sie beide Beine 15 Minuten in einen Eimer in ein 35 Grad warmes Wasser, dem 1/4 Liter Obstessig beigefügt wurde. Danach soll die Temperatur kontinuierlich auf 42 Grad erhöht werden. Anschließend die Füße nicht abtrocknen sondern dicke Wollsocken anziehen. Während des Fußbades empfiehlt sich das Trinken eines 1/2 Liter Lindenblütentee mit einigen Tropfen Zitronensaft. Danach geht es ab ins Bett zum Schwitzen und Gesundschlafen. Beim Schwitzen wird über die Haut entgiftet, daher sollte der heilsame Schweiß keinesfalls unterbunden werden. Wer dem Wein lieber zuspricht dem ist der wirksame Glühwein zu empfehlen. Denn die gesundheitsfördernde Wirkung des moderaten Weingenusses ist auch hier unbestritten.

Gerade während der Erkältungszeit ist auf eine reichliche Flüssigkeitszufuhr (ca. 2-3 Liter) am besten in Form von Tee zu achten.

Ein uraltes Heilmittel ist die warme Hühnersuppe, zumal Zink eine Super-Waffe gegen Schnupfen ist. Ein altbewährter Schnupfen- und Hustenkiller ist der heiße Hollundersaft (mit einigen Tropfen Zitronensaft versetzt), der schluckweise getrunken werden soll. Hilfreich gegen Husten und Schnupfen ist der Zwiebeltee. Die Zubereitung ist recht einfach. Ein halber Liter Wasser wird mit einer grob geschnittenen Zwiebel ca. 20 Minuten geköchelt. Dann zur Seite stellen und mit 2 Teelöffel Salbei nochmals 10 Minuten ziehen lassen (nicht am Herd). Dann alles abseihen und lauwarm 1 Esslöffel Honig hinzufügen.


Fünfmal täglich Obst und Gemüse essen

 

Die Klostermedizin empfiehlt eine Schlüsselblumen-Sirup. Dazu wird 1 Liter Wasser mit 5 Esslöffeln Schlüsselblumenkraut und Wurzeln mit 150 g Tannen-Imkerhonig versetzt und20 Minuten gekocht und bei Bedarf 3 Esslöffel dieses Sirups eingenommen.

Essen Sie mindestens fünfmal am Tag frisches Obst oder Gemüse. So werden die nötigen Vitamin-C-Moleküle nachgeliefert, mit denen sich unsere weißen Blutkörperchen für den Kampf gegen Viren, Bakterien und andere „böse“ Mikroorganismen wappnen. Das Fruchtfleisch sollte man auch bei Zitronen und Orangen immer mitessen, die darin enthaltenen Bioflavinoide (Pflanzenschutzstoffe) schützen das Vitamin C vor vorzeitiger Oxidation und machen es damit wirkungsvoller. Aus der heimischen Küche sind Sauerkraut (möglichst roh) und Kartoffeln (möglichst in der Schale gekocht) saisonal erste Wahl als wertvoller Vitaminträger.

Durch Spaziergänge, Sauna und Wechselduschen stärken Sie ihre Abwehr und kommen gesund und fit durch die „Erkältungszeit“.
Freudenstadt,
Gesundheitstipps
Gesundheitstipps für natürliche Schönheitspflege
Gesundheitstipps für das Frühjahr
Gesundheitstipps für den Sommer
Gesundheitstipps für den Herbst
Gesundheitstipps für den Winter